Wie oft sollte man Bettwäsche waschen – Können Hausstaubmilben Sie krank machen? Leitfaden zu Krankheitsrisiken
Welche Gesundheitsrisiken gehen von Hausstaubmilben aus?
Hausstaubmilben übertragen keine Infektionskrankheiten (im Gegensatz zu Mücken, die Malaria übertragen, oder Flöhen, die Pest übertragen), aber sie sind eines der häufigsten Innenraumallergene, besonders für Menschen mit Allergien.
Wie verursachen Hausstaubmilben Gesundheitsprobleme?
Hausstaubmilben selbst machen Sie nicht direkt krank. Es sind ihre Nebenprodukte, die Probleme verursachen:
- Kotpellets – Jede Hausstaubmilbe produziert etwa 20 Kotpellets pro Tag. Diese Pellets haben nur einen Durchmesser von 10-20 Mikrometern. Wenn sie austrocknen, zerbröseln sie und werden luftgetragen.
- Körperfragmente – Hausstaubmilben leben etwa 2–4 Monate. Nachdem sie sterben, zerfallen ihre Körper in winzige Fragmente.
- Abgestreifte Häute – Hausstaubmilben häuten sich mehrmals, während sie wachsen. Die leeren Schalen werden ebenfalls zu Allergenen.
- Speichel und Sekrete – Die Enzyme, die Hausstaubmilben zur Verdauung ihrer Nahrung verwenden, sind allergenhaltig.
Diese Allergenpartikel sind extrem klein und können lange Zeit in der Luft schweben. Wenn Sie sie einatmen, lösen sie eine Reaktion des Immunsystems aus.
Häufige durch Hausstaubmilben verursachte Erkrankungen
- Allergische Rhinitis – Anhaltende oder saisonale Nasenverstopfung, laufende Nase, Niesen und juckende Nase. Hausstaubmilben sind der häufigste Auslöser für ganzjährige allergische Rhinitis.
- Allergisches Asthma – Wiederkehrendes Engegefühl in der Brust, Keuchen, Husten und Atembeschwerden. Hausstaubmilbenallergie ist einer der Hauptauslöser für Asthma bei Kindern.
- Atopische Dermatitis (Ekzem) – Trockene Haut, Rötungen, Beulen und starker Juckreiz. Kontakt mit Hausstaubmilbenallergenen auf der Haut kann Schübe auslösen oder verschlimmern.
- Allergische Konjunktivitis – Juckende, rote, tränende Augen mit einem körnigen Gefühl.
Wer ist wahrscheinlich allergisch gegen Hausstaubmilben?
Hausstaubmilbenallergien treten häufig familiär gehäuft auf. Wenn ein Elternteil eine Allergie in der Vorgeschichte hat, steigt das Risiko des Kindes. Wenn beide Elternteile Allergien haben, ist das Risiko noch höher. Aber nicht jeder reagiert auf Hausstaubmilben – es hängt davon ab, wie Ihr individuelles Immunsystem reagiert.
Warum die Bekämpfung von Hausstaubmilben wichtig ist
Für Menschen mit Allergien ist die Reduzierung der Hausstaubmilbenpopulation in Innenräumen ein grundlegender Schritt zur Behandlung der Symptome:
- Reduzieren Sie Ihre Abhängigkeit von Medikamenten
- Verbessern Sie die Schlafqualität
- Verringern Sie die Häufigkeit von Asthmaanfällen
- Lindern Sie Hautjuckreiz