Tausendfüßer: Der vollständige Leitfaden für Hausbesitzer
Kriechen Tausendfüßer in Häuser?
Ja, besonders in Erdgeschosswohnungen oder Häusern mit Kellern. Tausendfüßer, 2–10 cm lang mit 20–60 Körpersegmenten, jedes mit zwei Beinpaaren, können durch Türspalten, Fensterkanten und Bodenabläufe eindringen. Sobald sie jedoch in Innenräumen sind, können sie in trockenen Umgebungen nicht lange überleben und sterben innerhalb von Tagen bis zu einer Woche an Austrocknung. Sie vermehren sich nicht in Innenräumen.
Gründe für das Eindringen
- Tausendfüßer bevorzugen dunkle, feuchte Umgebungen und suchen Schutz, wenn die Außenbedingungen zu nass werden.
- Badezimmer, Küchen und Abstellräume sind die häufigsten Fundorte in Innenräumen.
- Nach Regen oder bei feuchtem Wetter können sie in großer Zahl auf der Suche nach Unterschlupf eindringen.
- Die Hauptaktivität ist im Frühling und Sommer (Mai–August), besonders nach Regen.
- Bewohner von Erdgeschossen und Kellern sind am stärksten gefährdet.
Vorbeugende Maßnahmen
- Spalten unter Türen abdichten (Tausendfüßer sind flach und können durch Spalten über 5 mm schlüpfen; verwenden Sie dicke Dichtungsprofile).
- Fliegengitter an Fenstern installieren und Beschädigungen sofort reparieren.
- Ersetzen Sie Bodenabläufe durch insektensichere Typen, um das Eindringen aus Rohren zu verhindern.
- Überprüfen Sie Klimaanlagenrohre und Wandrisse; mit Bauschaum oder Zement abdichten.
- Halten Sie das Fundament trocken und frei von Schmutz und Blättern.
Was tun, wenn sie in Innenräumen gefunden werden
Wenn Sie Tausendfüßer in Innenräumen finden, sprühen Sie Bifenthrin direkt in die Ecken und Bodenrisse, wo sie auftauchen. Tausendfüßer kriechen nah am Boden; ihr Hinterleib kontaktiert die behandelte Oberfläche und sie sterben schnell. Halten Sie Innenbereiche trocken und belüftet, um sie abzuschrecken.