Umgang mit Getreideplattkäfern: Alles, was Sie wissen müssen

Was ist der Sägefurchenkäfer?

Der Sägefurchenkäfer ist ein weiterer häufiger Vorratsschädling, ein „Verwandter“ des Großen Getreideplattkäfers, aber kleiner und mit etwas anderen Gewohnheiten.

Wie sieht er aus?

  • Größe: 3–4 mm, etwas größer als ein Reiskäfer.
  • Körper: abgeflacht, länglich, dunkel- bis rötlichbraun.
  • Auffälligstes Merkmal: sägezahnartige Grate entlang jeder Seite des Halsschilds, wie eine Säge – daher der Name.
  • Kopf: jede Seite des Halsschilds hat sechs zahnartige Fortsätze.
  • Bewegt sich relativ schnell.

Unterschied zwischen Sägefurchenkäfer und Großem Getreideplattkäfer

| Merkmal | Sägefurchenkäfer | Großer Getreideplattkäfer |

|---------|------------------|---------------------------|

| Größe | 3–4 mm | 8–11 mm |

| Rücken | Sägezahnartige Grate | Glatt, keine Zähne |

| Farbe | Dunkelbraun | Schwarzbraun |

| Beißt durch Verpackung | Nein | Ja |

| Kriechgeschwindigkeit | Schneller | Langsamer |

Nahrung des Sägefurchenkäfers

Sie bevorzugen bereits beschädigte Körner und verarbeitete Lebensmittel:

  • Bruchreis, Bruchweizen.
  • Mehl, Reismehl.
  • Kekse, Gebäcksbrösel.
  • Trockenfrüchte, Nussstücke.
  • Nudelreste.

Sie können wie der Große Getreideplattkäfer nicht durch ganze Körner oder Verpackungen beißen, daher sind sie auf andere Schädlinge angewiesen, die den „Weg ebnen“ – sie treten oft gemeinsam mit Reiskäfern auf.

Infektionsquellen

  • Mit Mehl, Bruchreis usw. eingeschleppt.
  • Aus altem gelagertem Getreide schlüpfend.
  • In Küchenspalten versteckt.

Bekämpfungsmethoden

Wie bei anderen Vorratsschädlingen:

  • Lagern Sie alle Trockenwaren in luftdichten Behältern.
  • Frieren Sie neu gekauftes Getreide ein.
  • Verwenden Sie lebensmittelechte Kieselgur zur Umgebungsbehandlung.
  • Halten Sie die Küche trocken und sauber.