Wo brüten Süßkartoffelkäfer? – Finden Sie Süßkartoffelkäfer, bevor sie sich ausbreiten
Was sind die Brutumgebungen für Süßkartoffelkäfer?
Die Brutumgebungen für Süßkartoffelkäfer unterteilen sich in zwei Phasen: Feld und Lagerung.
Brutumgebungen im Feld
- Süßkartoffelfelder – Erwachsene legen Eier an freiliegenden Teilen der Knollen oder an der Basis der Ranken ab.
- Bodenrisse – In Trockenzeiten setzen Bodenrisse Knollen frei, sodass Erwachsene leicht Kontakt aufnehmen und Eier ablegen können.
- Wildwirte – Ackerwinde, Zaunwinde und andere Convolvulaceae-Unkräuter dienen als alternative Wirte; Süßkartoffelfelder in der Nähe dieser Unkräuter sind anfälliger für Befall.
- Daueranbau – Felder, die viele Jahre lang ununterbrochen mit Süßkartoffeln bepflanzt werden, akkumulieren Schädlingspopulationen, was zu schwereren Schäden führt.
Brutumgebungen bei der Lagerung
- Warm und feucht – Lagerumgebungen mit Temperaturen über 20 °C und hoher Luftfeuchtigkeit begünstigen eine schnelle Vermehrung.
- Schlechte Belüftung – stehende Luft erhöht lokale Temperatur und Feuchtigkeit und beschleunigt die Vermehrung.
- Mischen von alt und neu – Die Lagerung neu geernteter Knollen mit bereits befallenen alten Knollen ermöglicht eine rasche Ausbreitung.
- Übermäßiges Stapeln – dicke Haufen erzeugen innere Wärme und schaffen ein günstiges Mikroklima für die Vermehrung.
Methoden zur Verhinderung von Brutumgebungen
- Im Feld: Fruchtwechsel, Unkraut entfernen (besonders Convolvulaceae wie Ackerwinde).
- Bei der Ernte: Ernte an regnerischen Tagen vermeiden; nach der Ernte 2–3 Tage trocknen, damit die Haut austrocknen kann.
- Lagerung: Wählen Sie einen kühlen, belüfteten Ort; verwenden Sie atmungsaktive Lagerbehälter.
- Inspektion: Drehen Sie Knollen regelmäßig um; entfernen Sie befallene sofort.
- Umgebungsbehandlung: Reinigen Sie Böden und Ecken des Lagerbereichs und tragen Sie lebensmittelechte Kieselgur zum Schutz auf, um die Ausbreitung von Erwachsenen zu verhindern.