Hundertfüßer erklärt: Fakten, Risiken und Lösungen
Was tun, wenn ein Hundertfüßer im Haus gefunden wird?
Wenn Sie einen Hundertfüßer in Innenräumen entdecken, geraten Sie nicht in Panik. Befolgen Sie diese Schritte, um sicher damit umzugehen.
Sofortmaßnahmen
- Nicht mit bloßen Händen aufheben – Hundertfüßer beißen aktiv, und ihre Giftkrallen können die Haut durchdringen.
- Hundertfüßer bewegen sich schnell (bis zu 30–40 cm pro Sekunde), also handeln Sie zügig.
- Verwenden Sie einen Besen und eine Kehrschaufel, um ihn hinauszukehren, oder bedecken Sie ihn mit einem Stück fester Pappe und tragen Sie ihn nach draußen.
- Wenn Sie ihn nicht berühren möchten, sprühen Sie ihn direkt mit Bifenthrin-haltigem Haushaltsinsektizid ein; er stirbt schnell.
- Sie können auch drauftreten, aber achten Sie darauf, nicht gebissen zu werden.
Warum kommen Hundertfüßer ins Haus?
- Das Haus ist feucht, mit undichten Rohren oder einem Keller.
- Es gibt Holz-, Stein- oder Laubhaufen im Hof, die Verstecke bieten.
- Andere kleine Insekten (Schaben, Spinnen usw.) sind als Nahrungsquelle vorhanden.
- Sie kriechen durch Spalten unter Türen oder in Wänden ein.
Schaden durch Hundertfüßer
Hundertfüßer beißen und verursachen starke Schmerzen, Rötungen und Schwellungen. Bei einem Biss waschen Sie die Wunde sofort mit Wasser und Seife, legen Sie einen Eisbeutel zur Abschwellung auf und nehmen Sie bei Bedarf Schmerzmittel. Obwohl sie im Allgemeinen nicht lebensbedrohlich sind, sind Kinder und Allergiker einem höheren Risiko ausgesetzt; schwere Reaktionen erfordern ärztliche Behandlung.
Nachsorge
Nachdem Sie sich um den Hundertfüßer gekümmert haben, dichten Sie Tür- und Fensterspalten ab, reduzieren Sie die Raumluftfeuchtigkeit und entfernen Sie Unrat im Freien, um zu verhindern, dass mehr eindringen.