Springschwanzquellen: Warum Springschwänze in Häuser eindringen
Warum werden Springschwänze „Aschenkäfer“ genannt?
Der Spitzname „Aschenkäfer“ kommt sowohl von ihrem Aussehen als auch von ihrem Verhalten.
Sie sehen aus wie Asche
Springschwänze sind winzig – Erwachsene messen nur 1–2 mm – und sind grauschwarz oder dunkelbraun. Wenn sie sich in Gruppen auf feuchten Böden, Blumentopfuntersetzern oder entlang von Sockelleisten versammeln, sehen sie aus der Ferne genau wie verstreute Zigarettenasche oder feiner Ruß aus. Viele Menschen, die sie zum ersten Mal entdecken, nehmen an, dass es sich nur um Staub handelt.
Sie bewegen sich wie weggeblasene Asche
Springschwänze haben ein spezielles Sprungorgan (die Furca) am Hinterleib. Wenn sie erschreckt werden, schnappt die Furca auf und katapultiert sie mehrere Zentimeter in die Luft – was dem Vielfachen ihrer Körpergröße entspricht. Wenn Sie mit einem Besen über sie fahren, springen sie alle gleichzeitig hoch, eine dichte Wolke grauer Punkte, die in alle Richtungen versprüht, genau wie wenn man kräftig auf eine Prise Asche bläst.
Andere regionale Namen
Neben „Aschenkäfer“ haben Springschwänze viele lokale Namen:
- Collembola – der wissenschaftliche Name, der sich auf die Sprungstruktur am Hinterleib bezieht.
- Feuchtigkeitskäfer – wie sie in manchen Gegenden genannt werden (obwohl sie nicht mit den echten feuchtigkeitsliebenden Asseln identisch sind).
- Bodenhopper – beschreibt, wie sie über den Boden hüpfen.
Die Warnung hinter dem Namen
„Aschenkäfer“ ist ein anschaulicher Name, aber Springschwänze im Haus zu haben, ist kein gutes Zeichen – es bedeutet, dass eine Ecke zu feucht ist und Schimmel wächst. Finden Sie sie nicht nur amüsant. Überprüfen Sie sofort die Feuchtigkeitsquellen und beginnen Sie mit dem Entfeuchten und Reinigen.