Zecken-Hotspots: Zeckennester zu Hause finden

Wo leben Zecken?

Zeckenlebensräume fallen in zwei Kategorien – natürliche Außenumgebungen und Innenräume. Das Verständnis ihrer Aktivitätsmuster hilft Ihnen, sich zu schützen:

Lebensräume im Freien

Zecken können nicht fliegen oder springen. Sie verwenden eine „Überfall“-Strategie – sie klettern an die Spitze eines Grashalms oder eines Strauchblatts, strecken ihre Vorderbeine aus und warten auf einen vorbeikommenden Wirt. Häufige Lebensräume sind:

  1. Gras und Sträucher – Rasenflächen in Parks, Wegränder und Gras entlang von Bergpfaden sind die häufigsten Zeckenlebensräume.
  2. Waldränder – Laubstreu in Waldlichtungen und an Waldrändern hat hohe Zeckendichten.
  3. Feldränder und Brachflächen – Besonders Feldränder in der Nähe von Wäldern und Wasserquellen.
  4. Städtische Landschaftsgestaltung – Rasenflächen und Sträucher in Stadtparks, Wege an Flüssen und Wohngebiete.

Lebensräume im Haus

Sobald sie drinnen sind, verstecken sich Zecken typischerweise an folgenden Orten:

  1. Haustierbetten und Ruhebereiche von Haustieren – Nachdem sie von Haustieren abgefallen sind, verstecken sich Zecken in Haustierunterlagen.
  2. Bodenritzen und Sockelleisten – Zecken verstecken sich gerne in schmalen Lücken, während sie auf einen vorbeikommenden Wirt warten.
  3. Wandecken, hinter Türen, unter Vorhängen – Ungestörte Ecken.
  4. Teppich- und Sofaritzen – Zeckeneier können auch in den Fasern dieser Bereiche abgelegt werden.

Aktivitätsmerkmale

  • Zecken sind am aktivsten im Frühling und Sommer (April–Oktober). Im Winter sind sie weitgehend inaktiv.
  • Sie bevorzugen warme, feuchte Umgebungen. Bei heißen, trockenen Perioden ziehen sich Zecken tiefer in den Boden zurück.
  • Sie nehmen Kohlendioxid und Vibrationen wahr, die sie auf einen sich nähernden Wirt aufmerksam machen.
  • In Innenräumen können Zecken monatelang ohne Wirt überleben (die Überlebenszeit variiert je nach Art).