Zecken-Hotspots: Zeckennester zu Hause finden
Wo leben Zecken?
Zeckenlebensräume fallen in zwei Kategorien – natürliche Außenumgebungen und Innenräume. Das Verständnis ihrer Aktivitätsmuster hilft Ihnen, sich zu schützen:
Lebensräume im Freien
Zecken können nicht fliegen oder springen. Sie verwenden eine „Überfall“-Strategie – sie klettern an die Spitze eines Grashalms oder eines Strauchblatts, strecken ihre Vorderbeine aus und warten auf einen vorbeikommenden Wirt. Häufige Lebensräume sind:
- Gras und Sträucher – Rasenflächen in Parks, Wegränder und Gras entlang von Bergpfaden sind die häufigsten Zeckenlebensräume.
- Waldränder – Laubstreu in Waldlichtungen und an Waldrändern hat hohe Zeckendichten.
- Feldränder und Brachflächen – Besonders Feldränder in der Nähe von Wäldern und Wasserquellen.
- Städtische Landschaftsgestaltung – Rasenflächen und Sträucher in Stadtparks, Wege an Flüssen und Wohngebiete.
Lebensräume im Haus
Sobald sie drinnen sind, verstecken sich Zecken typischerweise an folgenden Orten:
- Haustierbetten und Ruhebereiche von Haustieren – Nachdem sie von Haustieren abgefallen sind, verstecken sich Zecken in Haustierunterlagen.
- Bodenritzen und Sockelleisten – Zecken verstecken sich gerne in schmalen Lücken, während sie auf einen vorbeikommenden Wirt warten.
- Wandecken, hinter Türen, unter Vorhängen – Ungestörte Ecken.
- Teppich- und Sofaritzen – Zeckeneier können auch in den Fasern dieser Bereiche abgelegt werden.
Aktivitätsmerkmale
- Zecken sind am aktivsten im Frühling und Sommer (April–Oktober). Im Winter sind sie weitgehend inaktiv.
- Sie bevorzugen warme, feuchte Umgebungen. Bei heißen, trockenen Perioden ziehen sich Zecken tiefer in den Boden zurück.
- Sie nehmen Kohlendioxid und Vibrationen wahr, die sie auf einen sich nähernden Wirt aufmerksam machen.
- In Innenräumen können Zecken monatelang ohne Wirt überleben (die Überlebenszeit variiert je nach Art).