Wie sehen Bettwanzen aus? Identifikationsleitfaden

Wie unterscheidet man Bettwanzenbisse von Milbenbissen?

Bettwanzen- und Milbenbisse können ähnlich aussehen, aber Sie können sie anhand dieser Unterschiede unterscheiden. Die richtige Identifizierung des Übeltäters hilft Ihnen, die richtige Behandlung zu wählen:

Wann die Bisse passieren

  • Bettwanzen: Sie fressen hauptsächlich nachts (nach Lichtausschaltung) und beißen schlafende Menschen. Am aktivsten eine halbe bis zwei Stunden nach dem Ausschalten des Lichts.
  • Milben: Sie können zu jeder Tageszeit beißen, sind aber auch nachts aktiv.

Wo die Bisse erscheinen

  • Bettwanzen: Sie gehen auf unbedeckte Haut – Gesicht, Hals, Arme, Handrücken, Rücken und Beine.
  • Milben: Sie bevorzugen Bereiche mit dünner, empfindlicher Haut – Taille, Achseln, Leiste, innere Ellenbogen und Kniekehlen.

Wie die Bisse aussehen

  • Bettwanzen: Bisse erscheinen oft in einer Linie oder einer Gruppe von 2–4 Quaddeln – manchmal „Frühstück, Mittagessen, Abendessen“-Muster genannt. Die Quaddeln sind größer, deutlich rot und geschwollen und jucken mehrere Tage lang stark.
  • Milben: Bisse sind verstreut ohne festes Muster. Die Beulen sind kleiner und sehen aus wie rote Papeln.

Weitere Hinweise auf dem Bett (nur bei Bettwanzen)

  • Rostfarbene Blutspuren – Flecken, die entstehen, wenn Bettwanzen zerquetscht werden.
  • Winzige schwarze Kotflecken – Bettwanzendreck, wie kleine Punkte mit einem Marker gemalt.
  • Weiße Eier – etwa so groß wie ein Reiskorn, in Matratzennähten versteckt.
  • Abgestreifte Häute – durchscheinende, hellbraune leere Hüllen von häutenden Nymphen.
  • Lebende Wanzen – braun, flach und oval, etwa 5 mm lang.

Wie die Hinweise zu deuten sind

Wenn Sie eines der oben genannten Anzeichen in Matratzennähten finden, handelt es sich fast sicher um Bettwanzen. Wenn Sie keine Bettwanzenspuren finden, aber mit Bissen aufwachen – und die Bisse meist im Bett passieren – ziehen Sie eine Hausstaubmilbenallergie in Betracht. Wenn Sie auch außerhalb des Bettes gebissen werden, könnten Gnitzen oder Flöhe die Übeltäter sein.