Wo sind Sandfliegen am häufigsten? – Wo verstecken sich Sandfliegen? Häufige Verstecke
Wo findet man Sandfliegen am häufigsten?
Sandfliegen sind in ländlichen Gebieten und an der Stadt-Land-Grenze häufiger. Lehmziegelwände, alte Häuser, Hühner- und Entenställe und Holzhaufen sind die häufigsten Orte. Sandfliegen haben einen kleinen Aktionsradius – sie bleiben normalerweise innerhalb weniger Dutzend Meter ihres Brutplatzes. Im Gegensatz zu Mücken reisen sie nicht weit, daher ist das Risiko auf lokale Gebiete konzentriert.
Konkret werden Sandfliegen am häufigsten an folgenden Orten gefunden:
- Menschliche Behausungen – Die Risse in Lehmziegelwänden und alten Häusern. Sandfliegen verstecken sich tagsüber in diesen Rissen und kommen nachts heraus. Diese Wandrisse dienen auch als Orte für die Eiablage und Larvenentwicklung.
- Tierhaltungsbereiche – In der Nähe von Hühnerställen, Entenställen und Taubenschlägen, weil Tierkot und feuchter Boden in diesen Bereichen reichlich organische Nahrung für Sandfliegenlarven bieten.
- Schutthaufen – Unter Holzhaufen, Ziegelstapeln und Altmaterial. Diese Stellen sind dunkel und feucht – ideale Tagesverstecke für Sandfliegen.
- Gartenecken – An der Basis von Hofmauern, im Unkraut entlang von Blumenbeetkanten, besonders auf der Seite, die Tierunterkünften am nächsten ist.
Sandfliegen werden nach Einbruch der Dunkelheit aktiv und erreichen um Mitternacht ihren Höhepunkt. Sie sind schwache Flieger mit kurzer Flugreichweite. Wenn also eine dieser Umgebungen in der Nähe Ihres Hauses vorhanden ist, sind geschlossene Fliegengitter und regelmäßige Langzeitbehandlungen von Wänden besonders wichtig – sie können die Sandfliegen-Dichte effektiv reduzieren.